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Zahnarzt Dr. Tobias Werk
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06.03.2018 Die Wurzelspitzenresektion (WSR)

Allgemeine Informationen

Karies ist die am häufigsten auftretende Erkrankung im Mundraum. Wer nicht rechtzeitig den Kariesbefall professionell beseitigen lässt, läuft Gefahr, dass sich die unliebsamen Bakterien bis ins Innere des Zahnes ausbreiten können. Ist das Zahnmark, also das Innere des Zahnes erst einmal betroffen, führt dies nicht selten zu starken Zahnschmerzen, da sich hier der Zahnnerv befindet. Während es früher noch üblich war, den erkrankten Zahn zu ziehen, hilft heute die Endodontie (Zahnwurzelbehandlungen) weiter. Um den Zahn zu behandeln, muss die Entzündung allerdings vollständig abgeklungen sein. Erst dann kann der Zahnarzt das befallene Zahnmark entfernen, den Zahn aufarbeiten und befüllen.

Nicht selten kommt es aber nach einer Zahnwurzelbehandlung vor, dass die Schmerzen wiederkehren oder gar nicht erst verschwinden. In diesem Fall besteht die Möglichkeit eine sogenannte Wurzelspitzenresektion (WSR) durchzuführen, um den betroffenen Zahn zu retten. Dabei wird die Spitze der Zahnwurzel entfernt und kümmert sich darüber hinaus um ggf. weitere Bereiche der Wurzel, die krankhafte Veränderungen aufweisen.

 

Wie läuft die Behandlung ab?

Bei der Resektion der Wurzelspitze wird der Patient zunächst mit einer lokalen Anästhesie im Mundraum betäubt. Als erstes wird der Facharzt die unter dem Zahn befindliche Wurzel freilegen. Nun wird er unter ständiger Kühlung den über der Wurzel befindlichen Knochen entfernen und das erkrankte Gewebe entfernen. Im Anschluss daran trennt der Zahnarzt die Wurzelspitze ab und entfernt alle an ihr befindlichen Nervenverästelungen. Danach wird der Zahn desinfiziert und gereinigt. Nun wird der Zahn mit einem Füllmaterial abgedichtet und verschlossen, damit sich keine Entzündung mehr ausbreiten kann. Das durchtrennte Zahnfleisch wird nun noch mit medizinischen Fäden genäht.  Diese müssen nach wenigen Tagen vom Zahnarzt entfernt werden. Mittels 3D-Röntgenbild wird außerdem kontrolliert, ob alle Teile der entzündeten Wurzel entfernt wurden. Der Eingriff dauert in etwa eine Stunde.

 

Was gibt es nach der Behandlung zu beachten?

Auch wenn der Eingriff für den Fachmann eine routinemäßige Operation darstellt, gibt es auch hier Risiken. In den meisten Fällen schmerzt der Mundraum nach dem Eingriff noch stark. Um diese zu lindern dürfen ausschließlich vom Arzt verschriebene Schmerzmittel eingenommen werden. Aspirin und andere blutverdünnende Medikamente müssen unbedingt vermieden werden.  Außerdem kann es zu Schwellungen oder Blutergüssen im operierten Bereich kommen, die mit Kühlpackungen zu lindern sind.In den ersten 24 Stunden nach dem Eingriff sollte auf Kaffee und Tee, außerdem Nikotin verzichtet werden, da Inhaltsstoffe in die frische Wunde eindringen könnten. Auch Essen wird in den ersten Tagen nach der Operation schwierig sein: würzige oder scharfe Speisen sollten Sie meiden, um den operierten Mundraum nicht zu reizen. Um die Wundheilung nicht zu gefährden, sollte in den ersten Tagen nach dem Eingriff auf körperliche Anstrengung und Sport verzichtet werden

 

Wer führt die Behandlung durch?

Die Wurzelspitzenresektion wird aufgrund Ihrer Komplexität i.d.R. von einem Spezialisten durchgeführt.

Als spezialisierte Zahnarztpraxis können wir diese Behandlung selbst durchführen und müssen Sie nicht an einen externen Arzt verweisen. Sollten Sie Fragen zu diesem oder anderen endodontischen Eingriffen haben, zögern Sie bitte nicht einen Termin in unserer Zahnarztpraxis zu vereinbaren.